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GREAT BARRIER REEF: VON CLAREMONT BIS HORN, OKTOBER/NOVEMBER 2013

Das vorangegangene Marlin-Fischen mit Captain Tim Richardson auf der Tradition war ein voller Erfolg. So gehe ich ganz gelassen in den zweiten Teil dieser Reise: acht Tage Fliegenfischen auf einem Nomad-Expeditionsboot.

Ich übernachte im Shangri-La in Cairns , am nächsten Tag geht es mit einem kleinen Flieger weiter in den Norden, nach Musgrave, einem kleinen Buschflughafen. Dort am Fluss werden wir von einem Skiff und den Nomad-Guides empfangen und zum Mutterschiff gebracht, das in der Mündung ankert.

DER TRIP: QUEENSLAND - BARRIER REEF

Wir fahren von Musgrave zu den Claremont Islands und dann täglich weiter Norden, fischen das bekannte Blight Reef und kommen bis Horn Island, eine Insel vor dem nördlichsten Teil Australiens, nicht mehr weit entfernt von Papua Neuguinea.

DAS EXPEDITIONSBOOT: DIE ODYSSEE

Das Nomad Sportfishing -Mutterschiff hat vier super ausgestattete Skiffs, die mit Hilfe eines Krans auf Deck geladen werden können. So sind wir flexibel.

Meist fahren wir bei Nacht weiter Richtung Norden zu einem neuen Reef. Die Skiffs sind super und machen es uns leicht, jede Sandbank oder Insel anzufahren. Die Ausstattung des Mutterschiffs Odyssee ist sehr gut, es ist alles an Bord, was man braucht. – Sogar eine Bar! Am Ende eines Fischertages kann man sich dort mit kühlen Getränken entspannen. Der Service am Schiff ist sehr gut, die Küche wirklich ausgezeichnet.

DIE GUIDES UND DIE ANGLER

Die Nomad Sportfishing Halex, Chad, Chris und Gavin sind sehr erfahren, man kann einiges von ihnen lernen. Sie kennen die guten Stellen, da sie diese Expedition schon einige Male vorher gemacht haben. Aber wir fischen auch immer wieder neue Stellen.

Wir, die glücklichen 10 Angler, sind wirklich eine super Truppe. Wir haben nicht nur gut gefangen, sondern auch viel gelacht und uns hervorragend verstanden. Es waren mit von der Partie:

Andre de Botton, Chris Fletcher, Don Jonston, Hardy Mclain, Peter Roberts, Tim Ryan, Mitchell Smith, Darren Hocking, Stephen Smith und ich.

DAS FISCHEN

Einige Tage sind sehr windig und stürmisch. Das erschwert besonders das Fliegenfischen, weil der Wind teils mit 50 km/h braust und das Wasser in den Flats oft trüb ist. Außerdem fehlt meist die Sonne, und es ist schwierig, Fische auszumachen. Wegen der hohen Wellen können wir nicht ans Außenriff. – Das tut am meisten weh, denn dort sind meist die besten Stellen.

Ich versuche mich am Anfang ausschließlich mit der Fliegenrute, meist zusammen mit Don Jonston, einem sympathischen Amerikaner und erfahrenen Salzwasser-Fliegenfischer.

Wir können viele schöne Fische landen wie Spanish Makarel, Sharky, Emperors, Queenfish usw., aber mit den GTs ist es anfangs wirklich schwierig. Schließlich gelingt es mir, einen Golden Trevally und einen Giant Trevally auf der Fliegenrute fangen und Don ebenso. Zwei Fliegenschnüre schneide ich beim Drill ab. An Stellen mit viel Bommies ist die Aussicht auf GT-Bisse am höchsten, aber leider sind das dann auch die Verluste. Ich fische meist mit der 8 Fuß #14, aber einen GT zu stoppen hilft auch schweres Fliegenfischgerät nicht. Es waren wirklich super Fische dabei, jeder hatte so seine Erfolge.

DIE ERFOLGE DER MANNSCHAFT