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LAKE JURASSIC, ARGENTINIEN, NOV/DEZ 2012

Am 22.November fliege ich von Innsbruck um 18:20 Uhr nach Frankfurt und von dort um 22:20 Uhr pünktlich weiter nach Buenos Aires, wo ich am nächsten Morgen um 8 Uhr vor der geplanten Landezeit ankomme. Es läuft alles wie geschmiert, die Abfertigung ist innerhalb von 45 Minuten erledigt.

Für die Fahrt zum nationalen Flughafen –Newberry nehme ich mir ein Taxi. Unter einer Stunde ist diese Fahrt nicht zu schaffen, wir brauchen 80 Minuten, weil dichter Verkehr herrscht. Kein Problem, denn mein Flug hat zwei Stunden Verspätung, und so starten wir erst um 17 Uhr. Drei Stunden später landen wir in El Calafate, ein Taxi bringt mich zum Hotel, die lange Reise ist zu Ende.

STAFF & REISETEILNEHMER

Staff
Guides: Diego , Pollo – 2. Guide
Koch: Augustin, Helfer: Sebastian

Gäste
4 Amerikaner: Opa: Lynn, Vater: Zacharias
Sohn: David, Freund: Durk

23.11.2012

Chefguide Diego holt uns um halb neun Uhr ab, wir fahren los zum Lake Jurassic. Die Fahrt dauert mit zwei Pausen ganze neun Stunden und stellt sich als echte Strapaze heraus. Knapp vor sechs Uhr abends kommen wir an.

Nach dem Auspacken starten wir gleich zum See hinunter – und schon schwimmt eine 5-6 Kilo-Forelle vorbei! Drei, vier Würfe mit dem Wooly Bugger später, zieht die erste Rainbow mit ca. fünf Kilo kräftig Schnur von der Rolle. Das motiviert mich, ich fische zweieinhalb Stunden weiter und fange acht Regenbogen bis zu sechs, sieben Kilo.

Ich filme die ganze Zeit mit der Go Pro – aber die Speicherkarte ist voll, und ich ärgere mich grün und blau.

24.11.2012

Morgens ist es recht kalt, der Wind ist mittelmäßig, mittags ist es sonnig. Und da verbrenne ich mir gleich die Lippen, weil ich wieder einmal vergesse, mich rechtzeitig einzucremen. Den Vormittag verbringe ich am Spitz und dann in der Bucht. Die Bucht ist voller Fische, und ich fange mehr als 100 Rainbows zwischen einem und neun Kilo. Der beste Fisch hat 80 cm, Diego schießt ein super Foto.

Am Nachmittag gehe ich am Fluss stromaufwärts bis zu einem großen Pool. Dort fange ich wieder Fische in allen Größen.

25.11.2012

Um halb sieben bin ich schon am Fluss und fische etwa 25 Rainbows. Nach dem Frühstück gehe ich mit Diego den Barrancoso hinauf, wo ich viele kleinere Fische fange, aber auch einige mit drei Kilo. Am Nachmittag fange ich am Spitz fünf große Chromigen, eine davon mit sieben Kilo.

Danach marschiere ich den Barrancoso bis zum Wasserfall hinauf. Dort fische ich mit der Trockenfliege; auf dem Rückweg nehme ich den Glo Bug. Ich habe in jeder Tasche extrem viele Fische; in jedem Zug fange ich immer gleich mehrere. Wieder ein Tag mit weit über 100 Fischen, davon im Fluss auch welche mit bis zu sieben Kilo.

26.11.2012

Am Morgen probiere ich am See mit einem Glo Bug, was nicht funktioniert. Noch vor dem Frühstück fange ich am Spitz wieder einige Regenbogen mit bis zu fünf Kilo. Danach gehe ich mit Diego in die Schlucht – das bedeutet eine Stunde lang wirklich anstrengendes Bergwandern, aber es lohnt sich. Die Schlucht ist wirklich schön. Dort angekommen fange ich viel kleine Fische aber auch wieder große mit bis zu sieben Kilo.

Am großen Pool im Fluss fange ich dann noch circa 10 Regenbogen zwischen drei und sieben Kilo. Abends bleibe ich bis 10 Uhr am See und fange Schlag auf Schlag Fische mit bis zu fünf Kilo.

27.11.2012

Morgens bin ich bei totaler Windstille mit seltenen leichten Brisen in der Bucht am See. Das Wasser ist meist spiegelglatt. Mit dem Woolybugger fange ich einige Fische mit bis zu sechs Kilo. Nach dem Frühstück gehe ich wieder den Barrancosa stromauf, wo ich einige große Fische verliere, weil sie in der Strömung nicht zu halten sind. Am großen Pool fange ich dann wieder viele Rainbows mit bis zu sechs Kilo.

Am Nachmittag entscheide ich mich wegen der Windstille, es von der linken Seite der Bucht im flacheren Wasser zu probieren. Mit der Nymphe fange ich einige Fische, aber nur bis vier Kilo.

Danach ist Massenfang im Mündungsbereich angesagt; zeitweise drillen alle fünf Angler zur gleichen Zeit, und ich fange 40-50 Fische mit bis zu acht Kilo. Während der Dämmerung fische ich noch rund um die Insel also von Bucht bis Spitz und fange mit dem Wooly Bugger noch sieben Fische, davon eine Chromo mit acht Kilo.

28.11.2012

In der Früh ist es nahezu windstill, ich probiere es am Spitz und dann weiter links. Bis zum Frühstück fange ich an die zehn Rainbows mit bis zu sechs Kilo. Danach bleibe ich allein in der Bucht und genieße die Ruhe.

Ich hole einen Fisch nach dem anderen heraus. Der Wind wird immer stärker, aber ich werfe auch im Wind gut, und so lande ich bis zum Lunch sicher 60 große Rainbows. Eine mit 85 cm, eine mit 88 cm und eine mit 92 cm, die sicher 11-12 Kilo hat! Bis neun Uhr abends fange ich bei sehr starkem Wind noch eine 85 cm Rainbow mit der Zweihand, die bei diesem Wind ein Vorteil ist. Mit Überkopf erreiche ich 30 Meter, und fast jeder guter Wurf ist ein Fisch. Wahnsinn!

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