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MALEDIVEN, KANUHURA, AUGUST 2013

Wir kennen die Malediven bereits von früheren Urlauben – es war immer extrem erholsam und für alle was dabei. So verspricht es auch in diesem Jahr zu werden, vor allem, nachdem ich herausgefunden habe, dass es sich lohnen wird, meine Ausrüstung mitzunehmen.

Ich habe wirklich großes Glück, denn die beiden Frauen in meinem Leben haben Verständnis für meine Leidenschaft. Und so kann ich immer wieder ein paar Stunden dafür einplanen

Kanuhura ist ein traumhaftes Ressort, es gehört zu den Leading Hotels of the World. Es bezeichnet sich selbst als “Essenz eines entspannten und authentischen Urlaubs auf den Malediven”. Dem können wir nur zustimmen.

Kanuhura liegt am Rand des entlegenen Lhaviyani Atolls, einem der spektakulärsten Atolle der Malediven. Mit seinen wunderschönen kleinen Nachbarinseln ist Kanuhura ein sehr privates Hideaway mit einem großen Angebot an Bars, Restaurants und Aktivitäten für alle Altersklassen. Für mich dabei die Möglichkeit zu Fischen!

ANREISE & ANKUNFT

Unser Flug geht direkt von Frankfurt mit der Condor nach Malé. Wir haben nach diesem Flug gesucht, um die Reise für unsere kleine Tochter angenehmer zu gestalten. Allerdings …

Mit Condor habe ich leider schon einige schlechte Erfahrungen machen müssen, und diesmal war es wieder so. Unser Flug wurde um einen ganzen Tag verschoben! Wir wurden in Frankurt im Maritime Hotel untergebracht und konnten dann erst am nächsten Tag um 20:00 abfliegen.

FISCHEN AUF KANUHURA

Ein Italiener, der meist in Singapur wohnt, hat auf Kanahura ein Offshore Boot und auch Skiffs. Es ist zwar Regenzeit und Monsunwind, aber ich denke es wird schon doch was gehen.

Mit dem Wetter haben wir super Glück. Es regnet nur drei mal für eine halbe Stunde.

Mario ist leider selbst nicht auf der Insel, aber seine Maledivische Vertretung ADAM und Mohammed machen ihre Sache sehr gut gemacht.

Ich habe mein Salzwasserequipment in den Schnurklassen 8 bis 12 mit. Vorher habe ich noch eine Dose mit Bonefishflies gebunden und auch 30 – 40 Stück Fliegen für die größeren Räuber am Reef.

Erstmals habe ich auch eine Ripplefisher Ultimo 82 Spinnrute und die Stella 18000 SW mit PE 6 line und einige Popper und Stickbaits von 100 – 150 Gramm dabei. Ich will unbedingt GTs fangen.

FLIEGENFISCHEN

Das Fliegenfischen auf Kanuhura selbst ist leider nicht gestattet. Man muss das Skiff chartern, was mit Kosten von 150 USD pro Stunde zu Buche schlägt.

Leider ist es auch auf einigen einsamen Sandbänken neben Kanuhura nicht gestattet, weil dort Leute zum Picknicken hingebracht werden. Diese haben sich einige Male beschwert, dass sie das Angeln störend empfinden. Sehr, sehr schade, denn das wäre an und für sich sehr gute Angelplätze für Bonefish.

Ich habe dreimal auf Bonefish versucht und nur einen gefangen. Auf diesen hart erkämpften Fisch bin ich aber besonders stolz. Der Befischungsdruck ist beachtlich, denn die wenigen Bonefish-Plätze werden von den Angelgästen Kanahuras und auch von den Nachbarinseln laufend befischt. Zudem sind sie nur sehr klein.

POPPERFISCHEN

Das Popperfischen draußen am Riff und an dessen Abbruchkante ist richtig super. Ich bin jeden Tag drei bis vier Stunden draußen.

Jeder Biss ist hart erkämpft, aber durchschnittlich fange ich jeden Tag mindestens einen GT zwischen 5 und 20 Kilo. Einige verliere ich auch am Riff – Schnur abgeschnitten!

GTs sind wirklich extrem aggressive Räuber und attackieren den Köder kompromisslos und hart. Im Drill sind sie extrem stark, und man muss sie so hart nehmen, wie es nur geht: mit der Rute auf Biegen und Brechen! Gibt man ihnen zu viel Leine, ist die Konsequenz, dass die Schnur sicher in einem Korallenblock hängt.

Das Wetter ist immer schön, manchmal ist es zwar draußen etwas wellig aber ansonsten hat mir die Fischerei mit dem Popper total gut gefallen.

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