EN
Kamerun, Januar 2020

Mit der Reise in den Kamerun suche ich das besondere Abenteuer. Erst seit kurzem ist es möglich, am Faro River auf Nilbarsch zu fischen – das will ich unbedingt erleben. Der Fluss und sein Umland bilden ein intaktes Ökosystem. Die Organisatoren der Reise tragen dazu bei, dass das so bleibt. Vaidas, mein Freund und Filmer von Blackfly Eyes, ist mit dabei.

Nilbarsche (Lates niloticus) sind eines der wichtigsten Ziele beim Fliegenfischen in Afrika. Die Zerstörung des Lebensraums und alle Formen der Überfischung haben die Verbreitung und Dichte der Nilbarschpopulationen stark beeinträchtigt. Als einer der größten Süßwasserfische der Erde erreicht er eine Größe von bis zu 2 m und wiegt bis zu 200 kg.

Beim Angeln in Kamerun geht um das Abenteuer und um Begegnungen mit tollen Fischen an einem besonderen Ort, nicht um die schiere Menge leicht zu fangender Fische. Es gibt immer die Chance auf ein echtes Monster: der größte Barsch, den gesichtet wurde, brachte 100 kg auf die Waage.

Das Barschangeln findet fast ausschließlich von kurz vor Sonnenuntergang bis etwa 22:00 Uhr statt, es also ist Nachtangeln. Zu dieser Zeit gehen die Barsche auf Nahrungssuche. Wenige können tagsüber gefangen werden, aber eher zufällig. Das Fliegenfischen bei Nacht hat seinen eigenen Charme. Nicht alle mögen das zu Beginn, aber man kann es schnell erlernen. Und unter dem Sternenhimmel zu stehen, eingetaucht in die in die Geräusche der afrikanischen Wildnis, ist eine wahrhaft außergewöhnliche Erfahrung. Guides sind immer in der Nähe und helfen, sobald ein Fisch an der Angel ist. Tagsüber gibt es Tigerfische, einen sehr angriffslustigen Fisch, der bis zu 8 kg schwer wird. Eine andere anspruchsvolle Art ist die Nigerbarbe, außerdem gibt es andere Cypriniden (z. B. Labeos), Salmler und zahlreiche Welsarten.

Die Story

Alle Bilder dieser Reise